Köln-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Köln-Lese
Unser Leseangebot

Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Was hat es mit der Zahl 11 auf sich?

Was hat es mit der Zahl 11 auf sich?

Julia Meyer

Die Zahl Elf ist eine symbolische Zahl der Narrenzeit und taucht im Laufe des Karnevals immer wieder auf.
Die Eins steht neben der Eins und zeigt somit die Gleichheit und Einheit aller Narren. Die Narrenzahl ist allerdings nicht nur im Datum zu finden. Es gibt elf Vorsitzende bei den Karnevalssitzungen (auch als Elferrat bekannt), elf Minuten nach der vollen Stunde starten das Programm sowie die Festumzüge und bei einigen Karnevalsvereinen erscheint die Zahl in ihren Wappen. Für die Bedeutung der Zahl Elf im Karneval gibt es verschiedene Theorien. Manche führen aufs Mittelalter zurück, andere auf die Kirche und wieder andere auf die Französische Revolution.
In der Religion gilt die Zahl 11 als Zahl der Sünde und als teuflische Zahl. Dadurch kann man einen Bezug zum Karneval leicht herstellen, denn in dieser Zeit geht es oft alles andere als kirchlich und sittlich zu. Eine weitere Theorie bringt die Zahl 11 mit der französischen Revolution in Verbindung. (e = égalité, l = liberté, f = fraternité).
Auch zur Wahl des Datums gibt es verschiedene Ansätze. Der Start des Karnevals am 11.11. kann mit dem 40 Tage Rhythmus in Zusammenhang gebracht werden. Dieser taucht öfter bei der Abstandsbemessung von Festlichkeiten auf. Eine weitere Theorie besagt, dass früher am 11. November die Landwirtschaft ihre Arbeit einstellte und bis zum Frühjahr ruhen ließ. An diesem Tag bekamen die Arbeiter ihr Geld und feierten ein großes Fest, später wurde daraus der Karneval.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Aschermittwoch
von Julia Meyer
MEHR
Die Weiberfastnacht
von Claudia Teichner
MEHR
4711 - Kölnisch Wasser
von Bianca Geurden
MEHR
Karneval Symbole
von Julia Meyer
MEHR
Das Dreigestirn
von Julia Meyer
MEHR
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen